KINDERHOROSKOP FÜR DEN KLEINEN FERDINAND

…In ihm schlummert viel, was auf den ersten Blick verborgen bleibt, vor allem ist er sensibler aus er zeigt und er braucht viel Nähe. Er ist begabt, aber eigenwillig und träumt sich gerne in was hinein. Also gilt es ihn immer wieder anzustacheln, zu überlisten und nicht vergessen, zu belohnen- mit Lob oder auch kleinen Sachwerten. Gut ist für ihn z.B. eine „Staffelung mit Hauptgewinn“. Er ist im Grunde fleißig und lernwillig, möchte Erfolge, aber er muß das Gefühl haben, sein eigenes Ding zu machen- die Kraft dazu hat er. Motiviert, lobt und belohnt ihn.

Sonne des Vaters: Wassermann

Wassermänner sind bekannt dafür, daß sie Idealismus, Verständnis, Freiheitsliebe und Fortschrittsgeist in sich tragen. Ein Wassermann-Vater wird sich bei der Erziehung seines Kindes von diesen Eigenschaften leiten lassen, ihm einen angemessenen Freiraum zugestehen und damit die besten Voraussetzungen bieten, es zu einem selbstständigen Menschen werden zu lassen, der seine individuellen Anlagen entfalten darf.

Wassermänner sind mit Gefühlen zurückhaltend und werden kaum der Versuchung erliegen, ihr Stier-Kind zu verzärteln. Sie sind bestrebt, die Talente des Kindes zu erkennen, zu verstehen und sie auch zu fördern, zugleich lehnen sie jede Gängelei ab und sind viel eher bestrebt, ihren Liebling möglichst früh auf eigene Füße zu stellen…..

….Die Umgebung wundert sich über die unkonventionelle Erziehung, die nichts mit ziellosen antiautoritären Experimenten gemein hat, denn sie basiert auf einer gewissen Lenkung, was nicht zwangsläufig strenger Disziplin entspricht und schon gar nichts mit Gewalt zu tun hat. Sie appelliert eher an die Vernunft und Einsicht des Kindes.

Als Wassermann-Geborener neigt man dazu, im Leben zu sehr seine Unabhängigkeit von anderen Menschen und speziell gegenüber Freunden zu betonen, … und das bringt man auch dem Nachwuchs bei.

Appelliert man zu stark an Vernunft und Einsicht des Kindes, könnte es überfordert sein und seine seelischen Bedürfnisse zu kurz kommen, daran sollte der Wassermannpapa stets denken.

Sonne der Mutter: Jungfrau

Die Jungfrau-Mutter besitzt ein sensibles und empfindungsreiches Innenleben, gewährt aber Anderen selten Einblick und vermittelt dadurch u.U. falsche Vorstellungen und Erwartungen. Anders als sie erscheint, ist sie absolut nicht der empfindungsarme, coole Mensch, und schon gar nicht herzlos, allerdings besteht die Tendenz, nahen Körperkontakt zu vermeiden. Dieses Kind ist aber gerade auf diese körperliche Zuwendung angewiesen, um sich emotional zu entwickeln, daran sollte die Jungfraumama immer denken.

Allgemein ist ja bekannt, daß Jungfrau-Geborene sich gerne und oft kritisch mit Details beschäftigen, Jungfrau-Mütter sehen ihre Kinder häufig als kleine Erwachsene und überfordern sie. Sicher ist eine distanzierte Betrachtung der Umwelt nötig, um sich im täglichen Leben zu behaupten. Bei diesem Kind muß seine märchenartige Phantasie und die altersgemäß geringere Leistung und nicht nur geduldet werden; sie sind als Reifungsstufe sogar zu fördern. Zurechtweisungen werden ein schlaues Kind allmählich dahin bringen, sich der Kritik zu entziehen oder den Spieß umdrehen und sich selbst zu einem unkindlichen Nörgler zu entwickeln.

…. Sie legt Wert darauf, ihrem Kind eine gute Ausbildung zukommen zu lassen und schätzt gute Schulleistungen. Ihre praxisbezogene Einstellung trägt jedoch zum Kontakt mit der Arbeits- und Erfahrungswelt bei und verhindert ein „einseitig verkopftes“ Kind. Auf jeden Fall sollte Ferdinands seelisches und geistiges Wachstum stets im Auge bleiben und auf seine Bedürfnisse eingegangen werden....

Ferdinand - sein Wesen

Aszendent = Steinbock

Ferdinand hat das Sonnenzeichen Stier und den Aszendenten (AC) Steinbock, das bedeutet, er ist selbstbewußt und diszipliniert: Geduld, Ausdauer, Konzentration, Zähigkeit, Systematik und harte Arbeit gehören zu seinem Wesen. Was immer es unternimmt, muß einem praktischen Zweck dienen, das Ziel muß kontrollierbar sein. Seine Haltung ist eher cool bis emotionslos, was bei einem Kind teilweise befremdend aber auch zum Schmunzeln wirkt. Schon früh zeigt es seinen Ehrgeiz darin, bestimmte selbstgesteckte Ziele zu erreichen, dabei sollte ihn niemand stören.

Manchmal neigt er vielleicht unvermutet zu Melancholie und Mutlosigkeit; Versuche, ihn daraus zu erwecken, fruchten selten, denn diese Phasen der Absonderung, der Eigenbrötelei oder vielleicht auch eigensinniger Rechthaberei wird er auf seine eigene Art geradezu genießen. Im Umgang mit Spielkameraden wirkt er vielleicht gelegentlich abweisend und wenig bereit ist, sich anzupassen. Er wird sich daher nicht schnell zu festen Freundschaften entschließen oder schließt sich älteren Kindern an.

Ein Kind mit AC Steinbock hat ein Bedürfnis nach Anerkennung, es bewundert Erwachsene die sich Respekt verschafft haben. Oft ist es schon erwachsen, wenn Altersgenossen noch spielen. Es will möglichst alles kontrollieren können und ist deshalb schon sehr früh vorsichtig, muß alles erst einmal prüfen. Ferdinand sollte Verantwortlichkeit zugebilligt werden, dabei spricht er gut auf eine Belohnungsliste an. Er braucht das Gefühl, etwas zu bauen oder zu verbessern und spielt daher gerne mit zusammensteckbaren Bauklötzen oder Spielsätzen oder gräbt in der Erde. Später gefallen ihm auch immer wieder Dinge die so ähnlich sind, wie sie die Erwachsenen für ihre Arbeit brauchen wie z.B. Taschenrechner.

Er liebt Gärtnern oder einfach nur draußen zu sein. Das Thema Aufstieg kann sich durch ein Baumhaus schon früh bemerkbar machen. Ein Kind mit AC Steinbock sammelt gerne Steine und Kristalle, ist oft selbstgewählter Einzelgänger. Es muss Respekt vor seinen Eltern haben können.

Vitalität und Individualität

Die Stellung der Sonne im geistigen Sinne gewinnt für ein Kind erst nach dem 10. Lebensjahr größere Bedeutung. Der Sonnenstand zeigt in jedem Horoskop die Entfaltung der Vitalität an und man kann bei der Erziehung des Kindes die Entfaltung seiner Lebenskraft aus dem Einfluß des Sonnenzeichens beobachten. Förderung dieses Wachstums könnte zentrales Anliegen jeder Erziehung sein.... Für die seelische Entwicklung sind bis zum 10.-15. Lebensjahr vor allem die Einflüsse durch die Mondstellung maßgeblich. Ferdinand hat den Mond in den Fischen, d.h. er hat viel Phantasie, ist kreativ, einfühlsam, nachdenklich. Er besitzt Hingabebereitschaft, Sehnsucht. Mitgefühl und Tiefsinnigkeit, ist sensibel, hoffnungsstark, abwartend, gefühlsbetont, gutmütig, entgegenkommend, oft eher zurückgezogen und er braucht Rückzugsmöglichkeiten in seine Traumwelt….

Sonne in Stier

Ferdinand ist ein kleiner Stier, daher sollte man damit rechnen, daß ihm sein Gefühls- und Sinnenleben wichtiger ist als der Intellekt. Schon recht früh macht sich bei einem Stier-Kind bemerkbar, daß es viel Körperkontakt braucht und zärtlichkeitsbedürftig ist, es ist nicht gern allein, es braucht spürbare körperliche Zuwendung, sinnlich erfahrbare Zuneigung. Muß es auf das subjektiv notwendige Maß an Liebe und körperlichem Kontakt verzichten, besteht die Gefahr, daß es sich abkapselt und sein Liebesbedürfnis hinter scheinbarer Kühle und Gleichgültigkeit verbirgt. Ist ein Stier-Kind zu Fremden eher zurückhaltend oder abweisend, hängt das mit seiner Verletzlichkeit vielleicht aber auch mit einer inneren Unsicherheit zusammen, die es sich nicht anmerken lassen möchte; aus dem gleichen Grund könnte es seine eigenen Fähigkeiten falsch oder zu gering schätzen mit der Folge sich weniger zuzutrauen als es eigentlich zu leisten imstande wäre….

Man sollte bei Stier- Kindern gezielt Selbstsicherheit fördern, sie langsam an Aufgaben und Erfahrungen heranführen, bei denen sie sich bewähren können, entgegen den eigenen Befürchtungen immer wieder gesteckte Ziele erreichen….

....Schulzeit könnte für ein Stier-Kind nicht selten ein weniger erfreuliches Kapitel sein, erfahrungsgemäß wird theoretischer, abstrakter Lernstoff eher langsam erfaßt, besser ansprechbar ist es durch sinnliche Erfahrungen, was es anfassen, riechen, schmecken, sehen und hören kann, wird es auch lernen….

….Auch ein gemäßigter Stier möchte die schönen Dinge des Lebens nicht missen, weiß aber seinen Besitz zusammenzuhalten und wird deshalb selten zum Verschwender. Stier-Kinder füttern ihre Sparbüchsen tüchtig, ihnen geht auch in jungen Jahren nichts über eine sichere materielle Grundlage....

Sie müssen lernen, mit Veränderungen umzugehen und daran teilzunehmen. Auch Kooperieren und Teilen muss gelernt werden. Spielzeuge aus verschiedenen Stoffen, Oberflächen und Düften sind dazu ebenso geeignet wie solche, mit denen man etwas bauen kann. Sie neigen generell zur „Ansammlung“ und sollten wenig Süßigkeiten oder zu reichhaltig essen.

....Hat sich ein Stier-Kind einmal etwas in den Kopf gesetzt, dürfte man Schwierigkeiten haben, es von seinem Vorhaben wieder abzubringen. Seine Widerstandskraft wird vor allem bei permanenter Herausforderung gereizt. Geht ihm etwas gegen den Strich, kann es sich halsstarrig, bockig und widerspenstig zeigen, selbst gute Worte werden nicht viel ausrichten, schon gar nicht ist mit Druck beizukommen. Humor und heitere Großzügigkeit aber auch Zärtlichkeit sind die Zauberformel.

Und niemals die Belohnung vergessen!

Gefühl und Seelenleben

Mond in Fische

Mit dieser Mondstellung muß Ferdinand das Gefühl erleben, mit seiner Umgebung und dann mit der Gesellschaft und dem Universum eins zu sein. Anteilnahme ist ihm ein zentrales Motiv und seine Zuneigung wird sich ausgesprochen gefühlvoll und zart äußern. Gedanken, Wünsche und Vorstellungen sind nicht immer zu Ende entwickelt und klar formuliert; vielleicht weil er fürchtet, dadurch die Fülle seines Erlebens zu profanisieren. Hierin könnte der entscheidende Grund liegen, daß er sich in seiner Selbsterkenntnis schwer tut und damit zögernd Selbstvertrauen entwickelt. Groß ist jedoch seine Fähigkeit, sich an veränderte Situationen anpassen, andere zu verstehen und richtig zu behandeln.

Seine Basis für Weltbewältigung ist eine gefühlvolle Mutter, die Sicherheit und Beständigkeit vermittelt. Dabei ist körperliche Berührung nicht immer notwendig. Häufig genügt es, wenn Mama sich im gleichen Raum aufhält. Daher wäre sein Kinderzimmer ideal neben ihrem Hauptaufenthaltsort positioniert. Auch später als Erwachsenem wird es oft noch genügen, die Geliebte in der Nähe zu wissen.....

Erzieher und Lehrer müssen darauf achten, daß sich Ferdinand nicht durch sein eher abwartendes Verhalten nicht abkapselt und dabei seine Bedürfnisse nach Schutz aber auch Anerkennung unerfüllt bleiben. Er neigt dann dazu, sich in eine Phantasiewelt zurückziehen, in der er vielleicht findet, was die Umwelt verweigert.

Ein weitgehend ungetrübtes Gefühlsleben ist für Ferdinand gerade im ersten Lebensjahrzehnt von großer Bedeutung und es gilt, ihm im rechten Augenblick zeigen, daß er nicht allein im Leben steht. Sein bewegtes Innenleben, kann sich rein äußerlich als Launenhaftigkeit zeigen. Wahrscheinlich sind Erwachsene kaum in der Lage zu verstehen, was in ihm mit dem Fische- Mond so alles vor sich geht. Aber die kleinsten Veränderungen in der Stimmung der Umgebung, ihre Konflikte und Erlebnisse, machen auf diese sensible Seele einen nachhaltigen Eindruck. Durch diese Erlebnisse und das Grundklima des Elternhauses wird die Erwartung an die spätere Umwelt geformt.

Ferdinand hat sehr viel Planeten in den Fischen, damit ist der Wunsch verbunden, alles zu probieren, jedes Gefühl zu erleben. Man darf bei ihm mit einem starken Bedürfnis nach Liebe und Zuwendung rechnen und der stillen Erwartung, von anderen versorgt zu werden. Um dem entgegenzutreten, sollte man ihn ermuntern, kleine Aufgaben zu übernehmen, sich soweit wie möglich selbst zu versorgen und seine Fortschritte unbedingt aber mäßig loben, denn Überschwang ist ihm peinlich. Alles was das Kind zu einem aktiven Leben ermuntern kann, ist unbedingt zu fördern, um seinem Hang zur Bequemlichkeit entgegen zu treten….

Verstand

Merkur in Stier

Damit sich ein Stier-Kind verstanden fühlt, möchte es beim Denken von praktischen Überlegungen ausgehen und sich dabei der Tradition verpflichtet fühlen. Ein Kind mit Merkur im Erdzeichen wird von außen vielfach als langsam eingestuft, richtig aber ist, Ferdinand ist gründlicher, er ist vielleicht ein kleiner Forscher mit vermutlich hohem Intelligenzniveau. Und noch einmal sei erwähnt: Er braucht einfach genügend Zeit, um einmal Gehörtes oder Gesehenes für sich zu verarbeiten, es in sein phantasievolles System einzuordnen, um es dann möglichst realistisch und praktisch anzuwenden. Er drückt sich eher überlegt, bedachtsam, vielleicht auch nicht für jeden gleich verständlich aus. Auch sein Kommunikationsverhalten kann gewissen Grenzen unterliegen, denn Kontaktaufnahme mit anderen geht eher besonnen vor sich. Vermutlich besteht eine ausgesprochene Abneigung gegen spontane Selbstäußerung.

Zuneigung und Ernährung

Im Horoskop des Kindes steht die Venus für die Art und Weise wie es Zuneigung äußert und von sich selbst gibt. In der Beziehung zu den Eltern zeigt sich die Venusqualität bei jedem Kind zunächst in bedingungsloser Liebe. Auf diesen Antrieb kann man sich in jedem Fall verlassen. Wird diese Liebe zwischen dem Kind und den Eltern durch Streit gestört, könnten seelische Schäden sein Leben beeinflussen. … Weiterhin kann die Venusstellung auch ganz einfach zeigen, welche Nahrung ein Kind bevorzugt. Man könnte sein Kind vor allem darin bestärken, wenig und regelmäßig zu essen und dabei nährstoffreiche Kost, viel frisches Obst, Karotten, Nüsse und frisch gepresste Säfte zu sich zu nehmen.

Venus in den Zwillingen

Ferdinand bringt seine Liebe und Zuneigung leicht und spielerisch zum Ausdruck. Sobald er sprechen gelernt hat, wird er sich klug ausdrücken, gern mit den Eltern diskutieren und immer neugierig sein.

In der Nahrung sind bei den Gemüsen vor allem Gelbe Rüben und Karotten interessant. Bei Früchten entsprechen Holunderbeere und Johannisbeere dem Zwillingsprinzip. Bei der ersten Nahrungsaufnahme wirkt vor allem die Abwechslung stimulierend. Etwas später könnten Nudeln bei ihm für Begeisterung sorgen.

Vitalität und Aggressivität

Wie Ferdinand seine Umgebung und seine Bewegungsenergie entdeckt, zeigt sich in der Stellung des Mars, und natürlich auch Mut und Durchsetzung. ...Seinen Durchsetzungsansprüchen können nach und nach neue Zielrichtungen zugunsten Schwächerer, Bedürftiger oder Eintreten für jüngere Geschwister gegeben werden. Auch der Einsatz für ein Team im Mannschaftssport, oder Gruppenmusizieren kann eine hilfreiche Motivationsquelle und adäquates Mittel sein, den egoistischen Anteil in ein größeres Ganzes einzufügen. … Allerdings sollte auch vor allem die körperliche Energie schon früh eine dem Stier-Kind gemäße Zielrichtung erhalten, je besser ein Kind seinen Körper gebrauchen lernt, um so mehr wächst auch sein Durchhaltewille. Körperliche Betätigung oder leichte Arbeiten, Musizieren und Sport können die Marskraft lenken und Trieb und Aggressionen bekommen ihren natürlichen Platz. …Streit sollten die Eltern vor ihm tunlichst zu vermeiden. Stier- Kinder sind leicht versucht, Schuld aus Liebe zu ihren Eltern auf sich zu nehmen, um sie glücklich zu sehen. Wie und ob Konflikte in der Partnerschaft austragen werden, hat für das Kind Vorbildfunktion. Wie es gemäß der Zeichenstellung von Mars diese Energie auslebt, beschreibt der folgende Text.

Mars in Löwe

Ferdinand hat mit dieser Marsstellung einen großen Bewegungsdrang und wird wahrscheinlich bald überall hin unterwegs sein. Als Mutter wird man sicherlich bald erfahren, daß dieses Kind nur schwer von einem Vorhaben abzubringen ist, das könnte es vor allem durch eine eher dramatische aber gleichzeitig herzliche und strahlende Art körperlich zum Ausdruck bringen. Es sucht den Selbstausdruck und möchte damit Anerkennung finden. Allerdings kann sein Entfaltungsdrang bei anderen auch als zu dominant empfunden werden.

Mit dieser Marsstellung kann man einen kleinen Star, einen Optimisten in der Runde begrüßen, der sich souverän, selbstbewußt und mit großer Geste für die eigenen Angelegenheiten einzusetzen versteht. Sein Auftreten könnte in Konfliktsituationen durch einen herrischen Zug dominiert werden, es besteht bei dieser Marsstellung besonders die Neigung, im Trotz nur noch sich selbst wahrzunehmen und anmaßend, zuweilen cholerisch und theatralisch zu reagieren; beruhigend wirkt Streicheln, besonders am Nacken. Majestät läßt sich natürlich ungern kritisieren und ist vor allem auf Anerkennung und vor allem Beachtung aus. In Konfliktsituationen und auch sonst hilft natürlich ebenfalls, in diesem besonderen Fall seinen Standpunkt anzuerkennen, auch wenn man nicht einer Meinung sein kann, damit beide gleichzeitig mit erhobenen Haupte als Gewinner vom Platz gehen können. Das Kind ist, wenn es sich einmal für etwas entschlossen hat, selbstbewußt und selbstsicher und möchte seine Vorhaben möglichst unkompliziert, dauerhaft und direkt möglichst im großen Stil erreichen. Aufgebaute Spannungen bauen sich genau so schnell und leicht auch wieder ab…

…Als Aggressionsventile könnten diverse Mannschafts- Sportarten dienen… Ob das Kind später mit einem bescheidenen Auto zufrieden sein wird, kann jetzt schon bezweifelt werden… Aber vielleicht läßt es sich auch für z.B. für Rodeo, Turmspringen, Surfen oder zum Golfspielen begeistern. Als Kapitän einer Mannschaft könnte es besonders gut seine Kräfte in Bewegung halten. Musikinstrumente wie Klavier, Trompete oder Saxophon könnten in diesem Zusammenhang ebenfalls hilfreich sein.

Sicherheitsbedürfnis, Hemmungen, Ängste

Saturn in Jungfrau

Mit dieser Saturnstellung möchte Ferdinand dem täglichen Spiel und später bei seiner Arbeit seine Leistungsfähigkeit und Genauigkeit unter Beweis stellen. Er wird sich in der Schule und später im Beruf um eine systematische Vorgehensweise bemühen. Insbesondere besteht ein Bedürfnis, analytische Fähigkeiten durch Verantwortungsbewußtsein und hilfsbereites Verhalten gegenüber Bedürftigen zu entwickeln und Ordnung und Disziplin bei der Aufgabenbewältigung einzusetzen. Es besteht ein Wunsch nach Perfektion im Detail… Mit der Zeit wird Ferdinand so viel Selbstvertrauen aufbauen, daß seine hart, kompetent und effektiv erarbeiteten Leistungen ihm seinen Platz garantieren.

Das Kinderzimmer

Vor meinem geistigen Auge steht als Bild ein Kinder- Schlaraffenland. Unter der Decke hängt z.B. ein Lampion- Mond, die Decke ist himmelblau, der Teppich grün wie eine Wiese. Die Wände sind unten aus gemischtem grün und daraus können große Blumen aus dem Fußboden wachsen. Sie werden dann allmählich hellblau. Bilder gibt es auch, alles groß und eindeutig, es gibt viele Tiere und vielleicht auch beruhigenden Klänge aus einer Spieluhr o.ä.. Kleine helle Möbel, ein gemütliches Bettchen, Vorhänge mit Sonne und Wolken

Wenn man seine Welt malen müßte, wäre Bruegels Schlaraffenland eine gute Entsprechung für die Gesamtatmosphäre.

I. Entwicklung der Sinnesorgane

1. Farben

Die bevorzugten Farben bei kleinen Stieren sind pastellig, warm, erdig, natürlich, von Rosétönen, koralle, lehmfarben, braun, terracotta über himmelblau, bis von lind- zu sattgrün. Dem AC- Steinbock kämen kleine, dunkle Akzente entgegen und seine vielen Planeten in den Fischen verlangen in jedem Fall nach einer ins warme Grün gehenden Farbgebung mit ausreichend satten, aber hellen Erdtönen.

2. Riechen und Begreifen

Stiere mögen einheimisches Obst, Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Pflaumen, diese Früchte eignen als Deko zum Greifen, also „begreifen“. Ebenso fördern die von ihnen bevorzugten, duftenden Blumen, z.B. Dahlien wegen der Farben, Flieder wegen des Duftes, Rittersporn, Hortensien, Löwenmäulchen sowie alle in der Wiese und am Wasser wachsenden Blumen wie Akelei, Gänseblume, Vergissmeinnicht, Primeln, Schlüsselblumen, Dotterblumen und Maiglöckchen (mit Vorsicht) quasi die Entwicklung der Sinnesorgane: Riechen, Schmecken, Farbgefühl entwickeln, „begreifen“, sind also Spielsachen zum Lernen und auch implizit Sinnlichkeit zu leben, und so unterschwellig Wohlbefinden zu schaffen.

Stiere lieben Birken und blühende Apfelbäume. Steinböcke bevorzugen dunklere Bäume wie Fichten Föhren und Tannen, die ihre Blätter nicht verlieren und bei Blumen sind es statischere wie Kamelien, Narzissen. Sie lieben Farn- und Efeuarten sowie Gebirgspflanzen, Edelweiß, Enzian und Silberdistel. Beides ist für ihn wichtig. Es könnte sein, daß er sich gerne am Waldesrand aufhält, wo vielleicht eine Wiese mit Bächlein ist.

3. Tiere als Spielkameraden

Spielkameraden sind zunächst ja auch Kuscheltiere, ein kleiner Stier bevorzugt eher domestizierte Tiere wie Kuh, Schwein, Pferd, Dackel, aber auch Maikäfer und Marienkäfer. Der Steinbock in ihm würde vielleicht auch noch zum Esel greifen, bei ihm darf es auch großer Vogel sein wie z.B. ein Rabe und als ein Seepferdchen.

4. Revier

Stiere lieben ein Eigenheim, er wird Wert darauf legen, daß sein Zimmer sein Revier bleibt. Er hat auch lieber runde als kantige Elemente, dabei ist ihm der Stil weniger wichtig als Wertigkeit und Gemütlichkeit, und wenn Holz, dann gerne helle Birke. (gibt es bei Ikea’s Billy- Serie!). Er braucht einen weichen Teppich, auf dem er herumkrabbeln oder sich ausruhen kann. Der könnte vorzugsweise grün sein und an Rasen erinnern. Es könnten Blumen, aber auch Käfer darin sein, oder man sollte ihm entsprechend diese Accessoires drauflegen. Sein Bettchen, überhaupt alles, wo er sitzt, krabbelt oder liegt muß gemütlich sein. Er badet auch gerne.

5. MUST

Er braucht einen nicht zu kleinen Spiegel.

PS.: Später wird sich der Steinbock durchsetzen, das heißt, die Wertigkeit der Gegenstände wird bleiben, jedoch dominiert schlicht- repräsentative Klarheit und Sachlichkeit. Immer aber bleibt die Tendenz Wohnen im Eigentum.